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Rückblick Halbzeit 2011/2012

Saison 2011/2012: Erste Mannschaft des SVW überwintert leider auf Platz 12

Ein kurzer Rückblick auf die Vorrunde

Nachdem der lang ersehnte Aufstieg endlich gelungen war, musste man mit einem reduzierten Kader in die Vorbereitungsphase gehen. Stammspieler wie Andreas Möller (der den Verein leider in Richtung SV Polling verlassen hat), Markus Ehrsam (steht nur noch sporadisch zur Verfügung), Peter Röser (Auslandseinsatz Bundeswehr), Sebastian Schröder (Grund unbekannt) und Alexander Kopp (Verletzung und längere Europareise) standen vorerst nicht mehr zur Verfügung, zudem sorgte generell die Urlaubszeit dafür, dass weitere Spieler fehlten und die Vorbereitung daher kadermäßig suboptimal verlief.

Nichts desto trotz waren die Ergebnisse im Vergleich zu den letzten Jahren aber eher positiv, man zeigte u. a. gegen den Kreisligisten Murnau sowie gegen den Kreisklassisten TSV Pähl sehr ansprechende Leistungen.

Neu in die Mannschaft sind Patrick Sporer und Andreas Zeh gekommen. Patrick Sporer zeigte von Anfang an sehr gute Leistungen und ist aus der ersten Mannschaft nicht mehr wegzudenken, Andreas Zeh fiel leider die komplette Vorrunde verletzungsbedingt aus. Weiter wurden die A-Jugendlichen Thomas Ender und Tobias Orgel in den Kader mitaufgenommen. Hier spielte sich vor allem Thomas Ender in die erste Elf, verletzte sich aber bei einem A-Jugend-Einsatz sehr schwer am Knie. Tobias Orgel war leider oft arbeitsbedingt verhindert und verletzte sich zudem auch noch gegen Ende der Saison.

Und da ich jetzt schon bei den Verletzungen bin, wäre zu erwähnen, dass Kapitän Andreas Schönherr sich ebenfalls verletzte und die ganze Vorrunde ausfiel, zwischendurch gab es aber noch weitere Verletzungen u.a. von Torhüter Franz und Michael Martinus.


Nun zu den Spielen:

Beim ersten Punktspiel musste man in Burggen antreten, Nervosität und nicht vorhandenes Offensivspiel führte dazu, dass Burggen verdient mit 3:0 gewann.

Im nächsten Punkspiel gegen den TSV Schongau 2 lief es schon viel besser, Wessobrunn gelang es immerwieder, durch gefährliche Vorstöße eine verdiente 0:2 Führung herauszuspielen; zudem stand man auch in der Defensive gut. Durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters verkürzte Schongau auf 1:2, zwei individuelle Abwehrfehler nutzte Schongau eiskalt und gewann somit unverdient mit 3:2.

Beim darauffolgenden ersten Heimspiel gegen den TSV Bernbeuren wollte man die ersten drei Punkte mitnehmen, was leider nicht gelang. In einer knappen Partie musste man sich mit 2:3 geschlagen geben. Gegen Mitaufsteiger Böbing gelang dann auswärts endlich der erste Punkt, beim 0:0 zeigten aber beide Mannschaften keinen tollen Fussball. Beim Nachbarn Hohenpeissenberg musste man sich zu Hause mit 3:7 geschlagen geben. In einer äußert unterhaltsamen Partie ging es hin und her und das Ergebnis war lange offen; manch einer wollte sich zwischenzeitlich an das 3:3 vor einigen Jahren erinnert haben. Gegen Ende der Partie aber hatte Peissenberg den längeren Atem und nutze Abwehrfehler eiskalt aus und gewann letztendlich zu recht, wenn auch viel zu hoch.

Auswärts gegen Steingaden kassierte man wiederum eine 4:1 Schlappe. Bei diesem Mittwochsspiel lief man mit weniger als einem Rumpfkader auf, da Spieler verhindert oder verletzt waren. Dieses Spiel hätte man aber trotzdem nicht verlieren müssen, einige zu Anfang äußerst fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen und eine katastrophale Chancenverwertung führten zu dieser Niederlage.

Im nächsten Heimspiel gegen Prem gelangen dann die ersten drei Punkte. Das Spiel konnte der SVW verdient, wenn auch knapp mit 4:3 gewinnen. Bis zu diesem Spiel, ausgenommen Burggen am ersten Spieltag, zeigte Wessobrunn bis dato eigentlich immer ansprechende Leistungen und man verlor oft unglücklich und durch eigene Fehler, auch wenn manche Ergebnisse nicht danach aussahen.

Gegen Peissenberg jedoch kam spielerisch und kämperisch der erste Einbruch, Peissenberg spielte Wessobrunn quasi an die Wand, das Endergebnis von 3:0 hätte durchaus höher ausfallen können. Im anschließenden Spiel gegen Reichling wollte man sich von der Peissenberger Niederlage rehabilitieren, was auch mit einem verdienten 3:0 Sieg gelang. Den kurzen Aufschwung konnte man gegen Kinsau nicht nutzen, es erfolgte der zweite Einbruch, man verlor ohne Chance mit 4:1.

In den darauffolgenden Spielen war dann die Luft raus, man verlor noch gegen Ingenried knapp mit 5:3, gegen Peiting konnte man noch einen glücklichen Punkt mitnehmen beim 1:1 und gegen Steingaden setze es nochmal eine 4:1 Niederlage. Das 1:5 zu Hause gegen den TSV Burggen war dann der Abschluss einer negativen Rückrunde.

Traurigerweise zu erwähnen wäre, dass die beiden Aufstiegstrainer Andreas Polakowski und Christian Walter am vorletzten Spieltag ihr Amt niedergelegt haben.

Positiv zu erwähnen wäre, dass bereits ein neuer Trainer mit Dietmar Walter verpflichtet werden konnte der versuchen wird, uns aus dieser fast schon aussichtlosen Situation zu retten.


Mit den besten sportlichen Grüßen
SKo